Hilfe bei Agoraphobie

 

Die Agoraphobie, auch Platzangst genannt (Agora = Marktplatz), ist wohl eine der am häufigsten vorkommenden Angststörungen. Es ist die Angst vor Weite, vor fremden Orten, die Angst, dort hilflos ausgeliefert und auf fremde Menschen angewiesen zu sein. Je weiter sich die Betroffenen von ihrer gewohnten Umgebung entfernen, desto mehr baut sich die Angst auf, allein zu sein, keine beschützenden, vertrauten Personen um sich zu haben die helfen, falls etwas passieren sollte.

Daher meiden die Betroffenen zunehmend Situationen und unbekannte Orte: öffentliche Verkehrsmittel, Menschenansammlungen (z. B. Kinos, Restaurants, Konzerte) oder Warteschlangen.

Der Agoraphobie ist häufig eine Panikattacke vorausgegangen, an irgendeinem Ort. Der Betroffene hat das Gefühl, dass dies wieder geschehen könnte, wo auch immer. Daher meidet er zur „Sicherheit“ immer mehr Orte und Situationen. Im schlimmsten Fall kann er seine gewohnte Umgebung gar nicht mehr verlassen. Über die Jahre gerät er unter Umständen sogar ins soziale Abseits.

Das Grundgefühl der Agoraphobie ist das Gefühl von Hilflosigkeit, Ausgliefertsein und mangelndem Vertrauen in sich selbst und in andere.

Der Agoraphobiker schafft sich häufig „Sicherheiten“ und enge Bezugspersonen.

Eine Agoraphobie kann nur mit professioneller Hilfe behandelt werden. Hier sollte es vor allem darum gehen, Selbstvertrauen wieder aufzubauen, das Vertrauen in den eigenen Körper und darum, die angstmachenden Gedankenkreise zu reduzieren bzw. Stück für Stück ganz auszuschalten.

 

Leiden Sie unter Agoraphobie? Dann rufen Sie uns für die Beantwortung Ihrer Fragen unverbindlich und kostenlos an. Vereinbaren Sie auch gerne ein unverbindliches Beurteilungs- /Analysegespräch, damit wir gemeinsam die Ursachen Ihrer Ängste erörtern können: 040 / 430 914 80.

 

Die häufigsten Symptome einer Angststörung:

  • Atemnot
  • Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen / Reizüberflutung
  • Enge in der Brust
  • Erschöpfungszustände / Burn-Out-Syndrom
  • Herzrasen
  • Innere Unruhe
  • Keinen Boden unter den Füßen spüren
  • Kloß im Hals
  • Konzentrationsschwäche
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Schlaflosigkeit
  • Schweißausbrüche
  • Schwindel
  • Spannungskopfschmerzen
  • Taubheitsgefühle
  • Unwirklichkeitsgefühle (z.B. „wie in Watte fühlen“)
  • Verspannungen im ganzen Körper
  • und Andere

Mögliche Begleiterscheinung: Depressionen

 

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