Klassische Merkmale

  • Verspannungen im ganzen Körper
  • Spannungskopfschmerzen
  • Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen/ Reizüberflutung
  • innere Unruhe
  • Herzrasen
  • Schweißausbrüche
  • Schwindel
  • Taubheitsgefühle
  • Unwirklichkeitsgefühle („wie in Watte“, „alles läuft an mir wie im Film vorbei“)
  • keinen Boden unter den Füßen spüren
  • Erschöpfungszustände
  • Schlaflosigkeit
  • Konzentrationsschwäche


Körpersymptome

  • Spannungskopfschmerzen
  • Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen/ Reizüberflutung
  • innere Unruhe
  • Herzrasen
  • Schweißausbrüche
  • Schwindel
  • Taubheitsgefühle
  • Unwirklichkeitsgefühle („wie in Watte“, „alles läuft an mir wie im Film vorbei“)
  • keinen Boden unter den Füßen spüren
  • Erschöpfungszustände
  • Schlaflosigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Kloß im Hals
  • Häufige Begleiterscheinung: Depressionen

Charakteristika der Angststruktur – Persönlichkeitsprofil

Die Angstsymptomatik findet ihren Ausdruck nicht nur in den Angstgefühlen und Panikattacken/ Körpersymptomen, sondern in vielen Nebenaspekten, die sich vor allem auf mangelndes Selbstwertgefühl und fehlendes Urvertrauen zurückführen lassen. Viele Angstbetroffene finden sich in der folgenden Charakteristik wieder:

  • sich immer noch wie ein Kind fühlen, nicht erwachsen sein
  • den Herausforderungen des Lebens nicht gewachsen sein
  • sich in sein Schneckenhaus zurückziehen, nicht gesehen werden wollen
  • das Gefühl, nicht wirklich gemocht zu werden, eher geduldet zu sein
  • Angst, Fehler zu machen
  • sich von anderen abhängig machen
  • kein Selbstvertrauen
  • sich nicht „für voll genommen“ fühlen
  • Schuldgefühle, sich für alles verantwortlich fühlen
  • hoher Selbstanspruch, Perfektionismus
  • „Maske“ tragen
  • sich wertlos, nicht gut genug fühlen, Versager
  • sich selbst als unattraktiv und nicht liebenswert sehen
  • sich nicht belastbar fühlen
  • Peinlichkeitsgefühle
  • das Gefühl, nicht dazu zu gehören
  • das Gefühl, nicht wahrgenommen zu werden
  • sich unverstanden, in sich alleine fühlen
  • für andere die Verantwortung übernehmen
  • JA statt NEIN sagen, aus Angst vor Ablehnung
  • Meinung nach anderen ausrichten, aus Angst vor Ablehnung
  • starke Ausrichtung darauf, „was andere denken“
  • Unsicherheitsgefühle, sich nichts zutrauen
  • gestörte Selbst- und Körperwahrnehmung
  • Neigung zur Kontrolle
  • ständige Grübeleien
  • ständige innere Anspannung
  • ständige Befürchtung, dass gleich etwas Schlimmes passiert
  • Fremdgesteuert
  • Schwierigkeiten, sich zu entscheiden
  • Mangel an sexuellem Verlangen
  • sorgenvolles oder Katastrophendenken
  • Mangel an unbefangener Lebensfreude/ Tendenz alles „schwarz“ zu sehen
  • keine spontane Handlungsfähigkeit
  • Neigung zu abergläubischer Einstellung oder spezifischen
  • Glaubenssätzen, wie z. B.: „Mir darf es nicht gut gehen.“
  • Oder: „Wenn es mir heute gut geht, dann geht es mir morgen wieder schlecht.“ Oder: „Das Leben straft mich.“
  • erhöhte Sensitivität bis hin zur Empathie, d. h., die Bedürfnisse und Verfassung anderer auch ohne deren Mitteilung erfassen.

Indikatoren in der Struktur der Herkunftsfamilie

  • gestörte Mutter-Kind-Beziehung in den Polen Ablehnung vs. Überbehütung
  • die Folge davon: ein gestörtes Urvertrauen
  • starke Einsamkeitsgefühle
  • sich in der Herkunftsfamilie fremd, nicht dazugehörig, „adoptiert“ zu fühlen
  • das Gefühl, nicht angenommen und nicht am richtigen Platz in seiner Familie zu sein
  • Alkoholismus eines oder beider Elternteile
  • Unberechenbarkeit eines oder beider Elternteile, meist mindestens eine cholerische Persönlichkeitsstruktur
  • sich ausgeliefert fühlen
  • ständige Spannungen im häuslichen Umfeld
  • ständiger Kampf um die Daseinsberechtigung
  • Ausbildung „feiner Antennen“ für die Bedürfnisse und Wünsche anderer
  • Mangel an Möglichkeiten zur Entwicklung von Vertrauen in sich selbst und Andere
  • Verlustängste
  • Selbstzweifel
  • Wertlosigkeitsgefühle
  • das Gefühl, für das Wohlergehen der anderen Familienmitglieder verantwortlich zu sein
  • ständige innere Anspannung und Unruhe
  • Neigung der Eltern zu sorgenvollem Denken, ggf. selbst Angstbetroffene
  • „schwarze Erziehung“, d. h., „motivieren“ durch Heruntermachen und Kontrolle
  • Missbrauch in der Kindheit – Kontrollverlust
  • Schläge und Gewalt in der Familie
  • Ausrichtung auf die Meinung Anderer, extrem angepasste Lebensführung
  • Sehnsucht nach Akzeptanz und Anerkennung
  • sich als das „ewige Kind“ fühlen, sich nicht „für vollgenommen“ fühlen
  • Ausgeprägte Angst, die Mutter oder den Vater zu verlieren

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