Moderne Gehirnforschung

 

Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass 70 % unserer Handlungen, aber auch unsere Gedanken- und Gefühlsmuster vom Unterbewusstsein gesteuert werden. Alle Informationen, die wir im Lebensverlauf aufnehmen, werden im Unterbewusstsein gespeichert, sowohl die positiven als auch die negativen. Die so entstehende individuelle Datenbank dient dem kognitiven System als Interpretations – und Reaktionsbasis in allen Lebensbereichen.

Im Gedächtnis werden die emotionalen Erfahrungen – wie euphorisches Wohlgefühl oder tiefe Trauer – aus der Informationsflut, die uns täglich entgegenschlägt, unwillkürlich herausgefiltert, denn Emotionen nehmen in den geistigen Prozessen eine wichtige Schlüsselrolle beim Speichern und Abrufen von Erinnerungen ein. Im Prinzip aktiviert jede Erinnerung an eine vergangene Situation automatisch die daran gekoppelten Emotionen. Bezogen auf die Angstsymptomatik haben diese geistigen Prozesse auch eine Kehrseite, die den Betroffenen in der Regel als die Angst vor der Angst bekannt ist, die sich schon beim bloßen Gedanken an eine mit Panik oder Angstgefühlen erlebte Situation einstellt.

Die Erinnerung aktiviert nicht nur den Autobahnstau, die Warteschlange an der Kasse oder den Friseurbesuch, sie aktiviert auch das in dieser Situation erlebte Gefühl. Genau das macht es so schwierig, die Ängste mit Hilfe des Verstandes oder von Übungen zu überwinden. Wir sind diesen Situationen unwillkürlich den von unserem Unterbewusstsein abgerufenen Denk- und Verhaltensmustern ausgeliefert. Der Verstand hat keine Chance, die im Unterbewusstsein verankerte Information lenkt uns quasi automatisch.

Doch die moderne Gehirnforschung kann belegen, dass unser Lebensnervensystem und unser Unterbewusstsein bewusst und gezielt von uns angeleitet werden können. Das heißt, über unser Gehirn können positive Botschaften an unser Unterbewusstsein übermittelt werden.

In einer angenehmen leichten Hypnose kommt es zu dem oben beschriebenen Wohlgefühl (Endorphinausschüttungen). In diesem Wohlfühlbereich werden gleichzeitig neue, positive Informationen über das Gehirn an das Unterbewusstsein weitergeleitet und dort verankert.

Die Angst vor der Angst, bzw. vor den Körpersymptomen, latent vorhandene Angstgefühle, Spannungszustände und Depressionen und auch situationsbedingte Ängste können sich über diesen Weg immer mehr zurückziehen.

Bei Schizophrenie, Epilepsie, endogenen Psychosen und Demenz sollte Hypnose nicht angewandt werden. Bitte begeben Sie sich in diesen Fällen in ärztliche Behandlung.

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