Hilfe bei Panikattacken

 

Was ist eine Panikattacke?

Eine Panikattacke ist ein Angstanfall, der so intensiv empfunden wird, dass man das Gefühl hat, man würde in Ohnmacht fallen oder sogar sterben, da der Betroffene die Kontrolle über seinen Körper verliert. Folgende Symptome können unter anderen hierbei auftreten:

  • Herzrasen
  • Hyperventilation
  • Atemnot
  • Das Gefühl, der Hals schnürt sich zu
  • Enge in der Brust
  • Unwirklichtkeitsgefühle
  • Schweißausbrüche
  • Zittern
  • Übelkeit
  • Schwindel

Häufig treten Panikattacken unerwartet und wie „aus heiterem Himmel“ auf. Daher entsteht eine latent vorhandene Erwartungsangst vor der nächsten Panikattacke, die so genannte „Angst vor der Angst“. Der Betroffene fängt nicht selten an, Situationen zu vermeiden, in der er schon einmal eine Panik-
attacke hatte und der Bewegungsradius schränkt sich immer mehr ein. Es entsteht ein regelrechter Teufelskreis der Angst. Ein großes Problem vieler Angstbetroffener ist häufig die Verständnislosigkeit der Mitmenschen. Nicht selten müssen sie sich anhören, sie würden sich nur anstellen, Drückeberger
oder auch Hypochonder sein. Menschen, die Ängste nicht kennen, können sich darunter nichts vorstellen, sodass für den Betroffenen zur eigentlichen
seelischen Belastung noch die Belastung kommt, nicht darüber reden zu können oder zu dürfen, um nicht als verrückt oder „Psycho“ abgestempelt zu
werden. Andere wiederum haben das Glück, in ihrem verständnisvollen (Ehe)Partner oder gutem/r Freund/in eine Person gefunden zu haben, die als
sogenannte „Bezugsperson“ fungieren und als einzige Sicherheit empfunden werden. Panikattacken/ Angstzustände sollten so schnell wie möglich
erkannt und behandelt werden. Je länger sie bestehen, desto größer ist die Gefahr, dass sie sich ausweiten und verselbständigen.

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