Angst bei Kindern

 

Das DIA-Verfahren ist ein kinderfreundliches Verfahren, da wir weder Zwang noch Druck ausüben müssen, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Ihr Kind verbringt nur einen Tag in unserem Institut und muss nicht aus seiner gewohnten Umgebung herausgenommen werden.
Die Kraft der inneren Bilder, derer wir uns innerhalb der Tiefenentspanung bedienen, kommt bei Kindern besonders gut zum Tragen. Die Vorstellung, in die Schule zu gehen, hat für ein Kind genau denselben Stellenwert, als wäre es tatsächlich in die Schule gegangen. Und wenn es das einige Male in der Vorstellung geübt hat, wird es auch real in die Schule gehen können. Der entscheidende Unterschied ist, dass wir mit unserer leichten Hypnose die Möglichkeit haben, den Schulbesuch mit schönen Bildern und positiven Gefühlen zu unterlegen und dieses positive Erlebnis durch Wiederholungen entsprechend zu verankern.
Kinder haben eine rege Fantasie und Vorstellungskraft. Diese können wir optimal zum Wohle des Kindes nutzen und dem kindlichen Bedürfnis entsprechend individuell einsetzen, so dass die Ängste sich immer mehr zurückziehen können. In der Regel setzt das Erfolgserleben bei Kindern sehr schnell ein.

Weitere Fragen zu den Ängsten Ihres Kindes beantwortet Ihnen unsere Kinderpsychologin Stefanie Stöber gern unter der Rufnummer 040 – 430 914 80.

 

 

 

 


Ursachen für Angstzustände bei Kindern können vielfacher Art sein. Die häufigsten Vermuteten sind nachfolgend aufgeführt.

  • Genetische Veranlagung
  • Pränatale Belastungen durch negativen Stress der Mutter während der Schwangerschaft
  • Geburtstrauma
  • Überbehütung
  • Mangel an Zuwendung durch die Mutter / Eltern
  • Übertragung eigener Ängste durch die Eltern
  • instabiles Umfeld

Die am häufigsten vorkommenden Persönlichkeitsmerkmale angstgestörter Kinder.

  • Mangelndes Urvertrauen
  • Mangelndes Selbstwertgefühl
  • Mangelndes Selbstvertrauen
  • Ich-Schwäche
  • Rückzugsverhalten
  • Sich von anderen abhängig machen
  • Erhöhte Sensitivität
  • Sich nicht dazugehörig fühlen
  • Sorgenvolles oder Katastrophendenken
  • Nicht alleine sein können
  • Neigung zur Kontrolle
  • Angepasstes Verhalten
  • Gestörte Körperwahrnehmung

Die häufigsten Kinderängste sind:

  • Angst vor Isolation und dem Alleinsein
  • Angst vor Veränderungen
  • Angst vor Fremden
  • Nachtangst, Angst vor Dunkelheit
  • Angst, die Eltern zu verlieren
  • Schulangst
  • Versagensangst
  • Sprechangst, Stottern
  • Angst vor Objekten (z.B. Spinnen, Hunden, Aufzügen)
  • Angst vor dem Zahnarzt
  • Angst vor Spritzen
  • Angst vor Krankheit und Tod.

Nicht selten sind die Ängste auch mit Zwängen, wie beispielsweise Wasch- oder Ordnungszwang, verbunden.

Kinderängste können sich über folgende Symptome bzw. Verhaltensweisen äußern:

  • Bauchschmerzen
  • Druckgefühl in der Brust
  • Herzstiche
  • Gefühl der Atemnot
  • Starre in Armen und Beinen
  • Stottern
  • Anklammerndes Verhalten bei Trennungen
  • Bettnässen
  • Fingernägel kauen
  • Kloß im Hals
  • Häufige Angina
  • plötzliche Wutausbrüche
  • Rückzugsverhalten

Schulangst

Spätestens wenn eine Schulangst das Leben des Kindes beherrscht, erkennt eine Familie, dass sie sich von außen Hilfe holen muss. Denn durch die Schulpflicht gerät sie in eine Zwangslage und sieht sich einem äußeren Druck ausgesetzt. Das Kind gerät immer mehr in den Teufelskreis der Isolation.

Mit Beginn der Schule tritt das Kind in eine neue Welt. Diese Welt ist stärker abgesetzt von der Welt der Familie als dies im Kindergarten der Fall war. Das Kind ist dem freien Kräftespiel einer Gruppe ausgesetzt, ohne Nähe und Zuspruch einer Bezugsperson. Kinder, die bereits zu Beginn ihres Schulbesuchs ängstlich werden, haben Probleme sich von ihrem Zuhause bzw. der Mutter zu trennen. Sie fühlen sich ohne sie schutzlos und ausgeliefert.

Bei Kindern hingegen, die erst im Verlaufe der Schulzeit Ängste entwickeln, liegen diese meistens in der Persönlichkeit des Kindes und in seinem Leistungsvermögen begründet .Ebenso kann aber auch die konkrete Schulsituation, das Verhalten der Mitschüler oder die Persönlichkeit des Lehrers, eine wichtige Rolle spielen. Häufig handelt es sich hier um „Ich-schwache“ Kinder, die in der Schule erstmals anderen Kindern gegenüber stehen, die über mehr „Ich-Stärke“ verfügen. „Ich-schwache“ Kinder zeichnen sich häufig durch Kontaktarmut, soziale Anpassungsstörung, Scheu und Überanpassung aus. Auch Versagensangst, entstanden durch häufige Misserfolge und Enttäuschungen, führen zu Leistungsstress und letztendlich zur Angst in der Schule.

So helfen Sie Ihrem Kind, wenn es unter Ängsten leidet

Auch wenn Ihr Kind zu Hause Aggressionen und Trotz zeigt, kann es unter Angstzuständen leiden. Meist entlädt es seine aufgestaute Wut in seiner sicheren Umgebung, da es hier keine Ablehnung befürchtet. Unter Freunden und in der Schule ist es dann häufig zurückhaltend und angepasst. Nehmen Sie Ihr Kind in seinen Ängsten ernst. Sie können sicher sein, dass es selbst am meisten unter diesem Zustand leidet und nichts lieber hätte als ein freies und stabiles Lebensgefühl. Haben Sie Geduld. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Ängste. Machen Sie ihm keinen Druck. Zwingen Sie es nicht, unter Angst eine Situation zu bewältigen. Lassen Sie sich von kompetenten Fachleuten beraten, z.B. einem Kinderarzt oder einem Kinderpsychologen.


So helfen Sie Ihrem Kind, eine gestärkte, stabile und selbstvertraute Persönlichkeit zu entwickeln:

  • Positive, zuverlässige und sichere Bindung
  • Feste Regeln, Verlässlichkeit
  • Geborgenheit, Zuwendung
  • Heimisches Umfeld
  • An zusätzlichen Bezugspersonen langfristig festhalten
  • Lange Trennungen über Wochen oder Monate vom kleinen Kind vermeiden
  • Kind nicht als „Partnerersatz“ ansehen
  • Probleme innerhalb der Familie offen besprechen, um Spannungen zu vermeiden
  • Das Kind in seinen Schwächen akzeptieren
  • Dem Kind erlauben, seine eigene Persönlichkeit und eigene Interessen zu entwickeln
  • Das Kind in seinen Stärken fördern
  • Stabiles und tragendes Lebensfundament schaffen durch
  • Liebe, Lob, Vertrauen, Respekt und Toleranz
  • Das Kind loslassen, d.h., es gehen zu lassen, ohne ihm dafür böse zu sein

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