Hilfe bei Angst zu essen

 

Die Angst zu essen kann sich verschieden ausdrücken:

1. Angst vor Übelkeit, Erbrechen, Krankheiten durch verdorbenes oder sogar vergiftetes Essen oder auch die Angst vor einer allergischen Reaktion.

2. Angst vor lang andauernden gemeinsamen Mahlzeiten mit z.B. Freunden, Familie, Geschäftsfreunden als soziale Phobie, die sich in der Befürchtung ausdrückt, man könne die Kontrolle über sich verlieren (z.B. Händezittern) und alle würden dies mit erleben, was als äußerst peinlich empfunden wird. Das „Flüchten“ aus einer solchen Runde wäre nicht ohne Weiteres möglich, da man sich vorher erklären müsste. Das wiederum wird mit der Angst verbunden, nicht akzeptiert und verstanden zu werden.

3. Angst sich zu verschlucken bzw. schlimmstenfalls zu ersticken (Schluck- und Erstickungsängste). Diese Angst kann sich so verselbständigen, dass selbst das Trinken als große Gefahr empfunden wird.

4. Die Angst dick zu werden (Essstörung). Dabei kann es sich beispielsweise um eine Magersucht oder eine Bulimie (Ess-Brechsucht) handeln. Auch hier spielen Ängste eine wesentliche Rolle und werden als sehr belastend empfunden. Die Gefahr sich immer mehr zu isolieren, ist realtiv groß.

 

Gerade die gemeinsame Einnahme von Mahlzeiten gilt seit Urzeiten auch als gesellschaftliches Ritual des sozialen Miteinanders. Jede Form der Angst zu essen schränkt die Betroffenen erheblich ein. Häufig werden Ausreden erfunden, entsprechende Situationen immer mehr gemieden. Schlimmstenfalls können die sozialen Kontakte verloren gehen, sowohl beruflich als auch privat. In solchen Fällen besteht dringender Handlungsbedarf, einen Therapeuten aufzusuchen.

 

Leiden Sie unter Angst zu essen? Dann rufen Sie uns für die Beantwortung Ihrer Fragen unverbindlich und kostenlos an. Vereinbaren Sie auch gerne ein unverbindliches Beurteilungs- /Analysegespräch, damit wir gemeinsam die Ursachen Ihrer Ängste erörtern können: 040 / 430 914 80.

 

Die häufigsten Symptome einer Angststörung:

  • Atemnot
  • Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen / Reizüberflutung
  • Enge in der Brust
  • Erschöpfungszustände / Burn-Out-Syndrom
  • Herzrasen
  • Innere Unruhe
  • Keinen Boden unter den Füßen spüren
  • Kloß im Hals
  • Konzentrationsschwäche
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Schlaflosigkeit
  • Schweißausbrüche
  • Schwindel
  • Spannungskopfschmerzen
  • Taubheitsgefühle
  • Unwirklichkeitsgefühle (z.B. „wie in Watte fühlen“)
  • Verspannungen im ganzen Körper
  • und Andere

Mögliche Begleiterscheinung: Depressionen

 

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